Skandal! Twitter schlägt mir in der Kategorie "Who to follow" doch tatsächlich vor, dem FC Sch**** 04 zu folgen. Noch alle Latten am Zaun? Programmiert mal eure Algorithmen vernünftig, ihr Voll-Mongos!
Und das drei Tage vor dem Derby. Ich bin empört.
Dienstag, 1. Februar 2011
Mittwoch, 26. Januar 2011
Madame Courage oder "Ich werd dich auf deinen Platz verweisen, wo du hingehörst du Idiot!"
Credits für das Zitat in der Head an den ehrenwerten Klaus Kinski, aber zum Thema:
Eine ältere Dame will beim Juniorenspiel zwischen Chelsea und Arsenal ihren teuer erstandenen Platz auf der Tribüne einnehmen, doch was muss sie erblicken? Carlo Ancelotti, seines Zeichens durchaus erfolgreicher Coach der Profimannschaft, belegt exakt jenen. Doch schön zu sehen, dass auch ein hochbezahlter Startrainer nur mit Wasser kocht und seinen Platz nach ungläubigem Studium des Billets inklusive hochschnellender Braue räumen muss. Schön.
Eine ältere Dame will beim Juniorenspiel zwischen Chelsea und Arsenal ihren teuer erstandenen Platz auf der Tribüne einnehmen, doch was muss sie erblicken? Carlo Ancelotti, seines Zeichens durchaus erfolgreicher Coach der Profimannschaft, belegt exakt jenen. Doch schön zu sehen, dass auch ein hochbezahlter Startrainer nur mit Wasser kocht und seinen Platz nach ungläubigem Studium des Billets inklusive hochschnellender Braue räumen muss. Schön.
Donnerstag, 20. Januar 2011
Huch, da war ja was!
...und das bezieht sich zu gleichen Teilen auf diesen Post und die lange Inaktivität meinerseits auf diesem Kanal.
Folgende Anekdote kann und darf ich dem gemeinen Leser nicht vorenthalten: Jermaine Pennant, seines Zeichens aktuell Flügelspieler bei Stoke City und auch schon mal in Diensten des Arsenal FC und des Liverpool FC, trat vor Jahresfrist noch unter der Sonne Spaniens für Real Saragossa gegen den Ball. Als dann ein Angebot seines jetzigen Klubs ins Haus flatterte, zögerte der Gute nicht lang und entschied sich für die einjährige Leihe.
Da auch Fußballer vor weltlichen Dingen nicht gefeit sind, ging es ab nach Hause, Sachen packen, mit dem eigenen Wagen zum Flughafen und ab nach England. Als dann nach guten fünf Monaten das Telefon im Hause Pennant läutete und die Verantwortlichen seines Ex-Vereins aus Spanien höflich nachhakten, ob der werte Herr denn gedenke, seinen Porsche(!) irgendwann mal vom Flughafen in Saragossa abzuholen, hatte dieser nur folgende Worte zu entgegnen(sic!): "Mein Porsche? Ich kann mich nicht mal erinnern, dass ich einen Porsche besitze." Die Autoschlüssel fand man übrigens auf dem Beifahrersitz.
So viel Dekadenz ist fast schon wieder bewunderungswürdig.
Folgende Anekdote kann und darf ich dem gemeinen Leser nicht vorenthalten: Jermaine Pennant, seines Zeichens aktuell Flügelspieler bei Stoke City und auch schon mal in Diensten des Arsenal FC und des Liverpool FC, trat vor Jahresfrist noch unter der Sonne Spaniens für Real Saragossa gegen den Ball. Als dann ein Angebot seines jetzigen Klubs ins Haus flatterte, zögerte der Gute nicht lang und entschied sich für die einjährige Leihe.
Da auch Fußballer vor weltlichen Dingen nicht gefeit sind, ging es ab nach Hause, Sachen packen, mit dem eigenen Wagen zum Flughafen und ab nach England. Als dann nach guten fünf Monaten das Telefon im Hause Pennant läutete und die Verantwortlichen seines Ex-Vereins aus Spanien höflich nachhakten, ob der werte Herr denn gedenke, seinen Porsche(!) irgendwann mal vom Flughafen in Saragossa abzuholen, hatte dieser nur folgende Worte zu entgegnen(sic!): "Mein Porsche? Ich kann mich nicht mal erinnern, dass ich einen Porsche besitze." Die Autoschlüssel fand man übrigens auf dem Beifahrersitz.
So viel Dekadenz ist fast schon wieder bewunderungswürdig.
Dienstag, 21. Dezember 2010
Großmannssucht at its best.
Dass Fußballfans, neben lautstarkem "ACAB"-Brüllen und Dauerpöbeln, durchaus auch großartigst kreativ sein können, bewiesen die Freiburger Fans beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Folgenden, wunderbaren Gesang stimmten die Jungs im Breisgau an:
Lyrics: "Idrissou spielt Champions League, auf PS3 - die ganze Nacht, von Zwölf bis Acht." Klingt schön und rührt aus folgender Vorgeschichte:
Vor Jahresfrist äußerte eben jener Mo Idrissou, damals noch in Diensten des SC Freiburg, dass er "keinen Bock mehr" habe, mit "solchen Absteigern wie euch" (seine Mannschaftskollegen; d. Verf.) zu spielen. In der kommenden Saison (quasi der jetzigen) würde er "ja eh Champions League spielen". Nach dieser unfassbaren Dreistigkeit gab es natürlich keinerlei Basis mehr für eine weitere Zusammenarbeit zwischen Verein und Spieler, sodass es Idrissou im Sommer aus dem beschaulichen Breisgau wegzog. Doch es rief nicht etwa die große Fußballbühne - in der Zwischenzeit wurde ein angebliches Interesse von Schalke 05 kolportiert - nein, der Herr landete bei den doch eher provinziellen Gladbachern. Die letzte, aber entscheidende Fußnote an dieser sehr witzigen Geschichte folgt nun:
Freiburg ist nach Beendigung der Hinrunde Sechster, hat nur fünf Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Rang. Gladbach hingegen hinkt mittlerweile mit 23 Zählern hinterher. Als Tabellenletzter.
Lyrics: "Idrissou spielt Champions League, auf PS3 - die ganze Nacht, von Zwölf bis Acht." Klingt schön und rührt aus folgender Vorgeschichte:
Vor Jahresfrist äußerte eben jener Mo Idrissou, damals noch in Diensten des SC Freiburg, dass er "keinen Bock mehr" habe, mit "solchen Absteigern wie euch" (seine Mannschaftskollegen; d. Verf.) zu spielen. In der kommenden Saison (quasi der jetzigen) würde er "ja eh Champions League spielen". Nach dieser unfassbaren Dreistigkeit gab es natürlich keinerlei Basis mehr für eine weitere Zusammenarbeit zwischen Verein und Spieler, sodass es Idrissou im Sommer aus dem beschaulichen Breisgau wegzog. Doch es rief nicht etwa die große Fußballbühne - in der Zwischenzeit wurde ein angebliches Interesse von Schalke 05 kolportiert - nein, der Herr landete bei den doch eher provinziellen Gladbachern. Die letzte, aber entscheidende Fußnote an dieser sehr witzigen Geschichte folgt nun:
Freiburg ist nach Beendigung der Hinrunde Sechster, hat nur fünf Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Rang. Gladbach hingegen hinkt mittlerweile mit 23 Zählern hinterher. Als Tabellenletzter.
Dienstag, 23. November 2010
Monogamie enttäuscht dich nie
Horny Mike tat es mal wieder zuhause! Welch unwirkliche Szenen spielten sich am Samstag in der Fußballkneipe des Vertrauens ab, als in der Nachspielzeit der guten, alten Sky-Samstagskonferenz der Torschrei aus Hannover ertönte. Wie muss es sich nur live im Stadion angefühlt haben? Es war das Siegtor gefallen, für 96.
"Die gewinnen schon wieder?", schießt es einem im ersten Moment durch den Kopf. Und dann - wie aus dem Nichts - erscheint ER überlebensgroß auf der Leinwand. Der Torschütze heißt tatsächlich Mike Hanke! Der Held unserer Jugend, der WM-Teilnehmer 06 (sic!), der Aussortierte, der Abgeschriebene, der Verstoßene, der Lebemann, der... nunja, Umtriebige, der Eiskalte. Die Tormaschine! Jubel brandet auf, die ganze Kneipe tobt, Stühle und Bierbecher segeln quer durch den Raum. Fremde, schlecht frisierte Männer liegen sich in den Armen, die dicke Bedienung schlägt lustige Purzelbäume... doch halt! Das ausgestoßene Adrenalin scheint meine Sinne zu betäuben.
Nach einigen Sekunden völliger Extase komme ich zu mir und realisiere, dass ich im gut gefüllten Saal mit mittlerweile gut gefüllten Gästen doch der Einzige bin, der die Arme hysterisch nach oben reißt und ein langgezogenes "EEEE!! MIKE!!!!!!" in die Welt, die ich sodann auch kollektiv umarmen möchte, hinaus trägt. Niemand außer mir ist aufgesprungen, niemand sonst kann sich für diesen epischen Moment erwärmen. Ich bin nicht in Hannover. Ich verstehe das in diesem Moment nicht und möchte die Anwesenden schütteln, aus ihrer Trance erwecken. Freue mich dann aber doch lieber allein weiter. Die Gesichtsausdrücke schwanken mittlerweile zwischen Unverständnis, Mitleid und Kopfschütteln. Aber das ist egal. Der sympathischste Ehebrecher seit JFK hat wieder zugeschlagen. Zur Abwechslung bestritt er seit langer Zeit mal kein "Auswärtsspiel". Hanke beglückte einfach den eigenen Anhang. So schön kann Treue sein.
"Die gewinnen schon wieder?", schießt es einem im ersten Moment durch den Kopf. Und dann - wie aus dem Nichts - erscheint ER überlebensgroß auf der Leinwand. Der Torschütze heißt tatsächlich Mike Hanke! Der Held unserer Jugend, der WM-Teilnehmer 06 (sic!), der Aussortierte, der Abgeschriebene, der Verstoßene, der Lebemann, der... nunja, Umtriebige, der Eiskalte. Die Tormaschine! Jubel brandet auf, die ganze Kneipe tobt, Stühle und Bierbecher segeln quer durch den Raum. Fremde, schlecht frisierte Männer liegen sich in den Armen, die dicke Bedienung schlägt lustige Purzelbäume... doch halt! Das ausgestoßene Adrenalin scheint meine Sinne zu betäuben.
Nach einigen Sekunden völliger Extase komme ich zu mir und realisiere, dass ich im gut gefüllten Saal mit mittlerweile gut gefüllten Gästen doch der Einzige bin, der die Arme hysterisch nach oben reißt und ein langgezogenes "EEEE!! MIKE!!!!!!" in die Welt, die ich sodann auch kollektiv umarmen möchte, hinaus trägt. Niemand außer mir ist aufgesprungen, niemand sonst kann sich für diesen epischen Moment erwärmen. Ich bin nicht in Hannover. Ich verstehe das in diesem Moment nicht und möchte die Anwesenden schütteln, aus ihrer Trance erwecken. Freue mich dann aber doch lieber allein weiter. Die Gesichtsausdrücke schwanken mittlerweile zwischen Unverständnis, Mitleid und Kopfschütteln. Aber das ist egal. Der sympathischste Ehebrecher seit JFK hat wieder zugeschlagen. Zur Abwechslung bestritt er seit langer Zeit mal kein "Auswärtsspiel". Hanke beglückte einfach den eigenen Anhang. So schön kann Treue sein.
Freitag, 12. November 2010
Der Antichrist
Früher war, als es noch das leckere Cheesy-Eis gab. Früher war, als Stürmer noch richtige Stürmer waren. Ian Rush, Ulf Kirsten, Olaf Marschall, Horst Hrubesch, Klaus Fischer, Stephane Chapuisat, Hans Krankl, Jan Koller, Gary Lineker. Richtige Fußballer eben. Respektiert, geachtet, bewundert, geliebt. Fußballer wie aus dem Bilderbuch.
Filippo "Pippo" Inzaghi hingegen ist keiner der beschriebenen Garde. Der Italiener ist höchstens ein lästiger Strafraumfloh, ein Gauner, ein Schummler. Ein Schuspieler, der im Strafraum fällt, sobald der Gegenspieler zu tief ausatmet. Der lammentiert, meckert, jammert. Der an der 16-Meter-Grenze herumlungert und wartet. Er stiehlt Tore wie ein Dieb. Clever zwar, aber irgendwie eklig. Dann doch lieber Carsten Jancker. Kein Kind auf dem Bolzplatz würde auf die Idee kommen und sagen es wäre Inzaghi. Messi, Eto’o, Cristiano Ronaldo, Edin Dzeko, ja, aber Filippo Inzaghi? Nein, niemals. Unvorstellbar. Das wäre peinlich. Niemand möchte so sein wie Inzaghi, niemand will sich seine Treffer so linkisch erstehlen, niemand möchte konsequent mit einem Fuß im Abseits lungern.
ManUtd-Trainer Alex Ferguson meinte einmal, Inzaghi müsse wohl in der Abseitsstellung geboren worden sein. Niemals traf der Nagel perfekter auf den Kopf. Inzaghi könnte vieles sein, Aushilfskellner in einer Münchener Eisdiele zum Beispiel, Schuhverkäufer auf dem Ku'Damm oder Platzanweiser in einem Reeperbahn-Kino in Hamburg. Weltklassestürmer passt einfach nicht. Eine Ironie des Schicksals, eine Verrücktheit des Fußballgottes. Er hat sich eben geirrt. Kann ja mal passieren. Dafür macht er ja bei Schalke seit über 50 Jahren vieles richtig. Und beim BVB zur Zeit (Danke nochmal und einen lieben Gruß!). Das Problem: Der Fußball-Fan - und die Betonung liegt hier eindeutig auf dem ersten Wort - muss diesen kleinen, aber schwerwiegenden Systemfehler Inzaghi ausbaden. Dieser Mann ist eine Ohrfeige für die Ikone Gerd Müller. Er ist eine Beleidigung für das Auge des Fernsehzuschauers.
Mal ehrlich, man will solche Typen nicht sehen. Inzaghi nervt. Ich will ruppige Kerle bewundern, die fighten, beißen, scheitern, schwitzen, leiden. Ehrliche Sportler halt, keine schauspielernden Weicheier. Und manchmal eben auch die Künste eines Ronaldo, eines Messi, eines Xavi. Selbst Ruud van Nistelrooy gefällt mir da besser, und der ist immerhin Holländer!
Machen kann man natürlich überhaupt nichts gegen Inzaghi. Der trifft. Immer. Immer aus einer Abseitsposition oder nach einem Foul am Gegenspieler. Immer. 90 Minuten rumstehen und dann wie aus dem Nichts zweimal zuschlagen. Dafür steht Filippo Inzaghi. So geschehen gerade in der vergangenen Woche beim Doppelpack gegen keinen geringeren als Real Madrid. Der Mann erschummelt sich also auch mit 37 noch regelmäßig die Tore, soso. Das ehrenwerte 11Freunde-Magazin nannte das treffend "Provokantes Gammeln an der Strafraumgrenze" bis der Ball kommt, und das ist so wahr. Jeder hasst ihn, seine Spielweise, seine Haare, seinen beschissenen italienischen Habitus.
Aber dann DAS: Kreuzbandriss! Saisonaus! Man muss kein großer Prophet sein, um vorauszusagen, dass es das wohl war mit der Karriere des italienischen Antichrists. In diesem Alter wird er sich nicht mehr auf das benötigte Topniveau hieven können. Obwohl, viel gelaufen ist der ja nie. Unter normalen Umständen wird man diesen schmierigen Betrüger also nicht mehr auf dem Platz sehen. Irgendwie ist es ja auch ein bisschen schade. Wir brauchen jetzt ein neues Feindbild Nummero Uno - naja, da haben die Italiener sicher noch was auf Lager. Und irgendwie hatte man ja immer auch ein bisschen Angst, wenn der Name Inzaghi in der Aufstellung auftauchte. Denn trotz ekelhafter Spielweise und professionellem Schauspieltum auf dem Platz, so war er doch letztlich auch eines: Eine verdammte Tormaschine.
Mach's gut, Pippo (mit anderthalb lachenden und 'nem halben weinenden Auge)!
Filippo "Pippo" Inzaghi hingegen ist keiner der beschriebenen Garde. Der Italiener ist höchstens ein lästiger Strafraumfloh, ein Gauner, ein Schummler. Ein Schuspieler, der im Strafraum fällt, sobald der Gegenspieler zu tief ausatmet. Der lammentiert, meckert, jammert. Der an der 16-Meter-Grenze herumlungert und wartet. Er stiehlt Tore wie ein Dieb. Clever zwar, aber irgendwie eklig. Dann doch lieber Carsten Jancker. Kein Kind auf dem Bolzplatz würde auf die Idee kommen und sagen es wäre Inzaghi. Messi, Eto’o, Cristiano Ronaldo, Edin Dzeko, ja, aber Filippo Inzaghi? Nein, niemals. Unvorstellbar. Das wäre peinlich. Niemand möchte so sein wie Inzaghi, niemand will sich seine Treffer so linkisch erstehlen, niemand möchte konsequent mit einem Fuß im Abseits lungern.
ManUtd-Trainer Alex Ferguson meinte einmal, Inzaghi müsse wohl in der Abseitsstellung geboren worden sein. Niemals traf der Nagel perfekter auf den Kopf. Inzaghi könnte vieles sein, Aushilfskellner in einer Münchener Eisdiele zum Beispiel, Schuhverkäufer auf dem Ku'Damm oder Platzanweiser in einem Reeperbahn-Kino in Hamburg. Weltklassestürmer passt einfach nicht. Eine Ironie des Schicksals, eine Verrücktheit des Fußballgottes. Er hat sich eben geirrt. Kann ja mal passieren. Dafür macht er ja bei Schalke seit über 50 Jahren vieles richtig. Und beim BVB zur Zeit (Danke nochmal und einen lieben Gruß!). Das Problem: Der Fußball-Fan - und die Betonung liegt hier eindeutig auf dem ersten Wort - muss diesen kleinen, aber schwerwiegenden Systemfehler Inzaghi ausbaden. Dieser Mann ist eine Ohrfeige für die Ikone Gerd Müller. Er ist eine Beleidigung für das Auge des Fernsehzuschauers.
Mal ehrlich, man will solche Typen nicht sehen. Inzaghi nervt. Ich will ruppige Kerle bewundern, die fighten, beißen, scheitern, schwitzen, leiden. Ehrliche Sportler halt, keine schauspielernden Weicheier. Und manchmal eben auch die Künste eines Ronaldo, eines Messi, eines Xavi. Selbst Ruud van Nistelrooy gefällt mir da besser, und der ist immerhin Holländer!
Machen kann man natürlich überhaupt nichts gegen Inzaghi. Der trifft. Immer. Immer aus einer Abseitsposition oder nach einem Foul am Gegenspieler. Immer. 90 Minuten rumstehen und dann wie aus dem Nichts zweimal zuschlagen. Dafür steht Filippo Inzaghi. So geschehen gerade in der vergangenen Woche beim Doppelpack gegen keinen geringeren als Real Madrid. Der Mann erschummelt sich also auch mit 37 noch regelmäßig die Tore, soso. Das ehrenwerte 11Freunde-Magazin nannte das treffend "Provokantes Gammeln an der Strafraumgrenze" bis der Ball kommt, und das ist so wahr. Jeder hasst ihn, seine Spielweise, seine Haare, seinen beschissenen italienischen Habitus.
Aber dann DAS: Kreuzbandriss! Saisonaus! Man muss kein großer Prophet sein, um vorauszusagen, dass es das wohl war mit der Karriere des italienischen Antichrists. In diesem Alter wird er sich nicht mehr auf das benötigte Topniveau hieven können. Obwohl, viel gelaufen ist der ja nie. Unter normalen Umständen wird man diesen schmierigen Betrüger also nicht mehr auf dem Platz sehen. Irgendwie ist es ja auch ein bisschen schade. Wir brauchen jetzt ein neues Feindbild Nummero Uno - naja, da haben die Italiener sicher noch was auf Lager. Und irgendwie hatte man ja immer auch ein bisschen Angst, wenn der Name Inzaghi in der Aufstellung auftauchte. Denn trotz ekelhafter Spielweise und professionellem Schauspieltum auf dem Platz, so war er doch letztlich auch eines: Eine verdammte Tormaschine.
Mach's gut, Pippo (mit anderthalb lachenden und 'nem halben weinenden Auge)!
Mittwoch, 10. November 2010
Fußballernamen, vollständig
Oliver Rolf Kahn
Christian Werner Wörns
Lukas Josef Podolski
Wolfgang Felix Magath
Günter Theodor Netzer
Franz Anton Beckenbauer
Aloysius Paulus Maria van Gaal
Jürgen Norbert Klopp
Christian Werner Wörns
Lukas Josef Podolski
Wolfgang Felix Magath
Günter Theodor Netzer
Franz Anton Beckenbauer
Aloysius Paulus Maria van Gaal
Jürgen Norbert Klopp
Abonnieren
Posts (Atom)