Dass Fußballfans, neben lautstarkem "ACAB"-Brüllen und Dauerpöbeln, durchaus auch großartigst kreativ sein können, bewiesen die Freiburger Fans beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Folgenden, wunderbaren Gesang stimmten die Jungs im Breisgau an:
Lyrics: "Idrissou spielt Champions League, auf PS3 - die ganze Nacht, von Zwölf bis Acht." Klingt schön und rührt aus folgender Vorgeschichte:
Vor Jahresfrist äußerte eben jener Mo Idrissou, damals noch in Diensten des SC Freiburg, dass er "keinen Bock mehr" habe, mit "solchen Absteigern wie euch" (seine Mannschaftskollegen; d. Verf.) zu spielen. In der kommenden Saison (quasi der jetzigen) würde er "ja eh Champions League spielen". Nach dieser unfassbaren Dreistigkeit gab es natürlich keinerlei Basis mehr für eine weitere Zusammenarbeit zwischen Verein und Spieler, sodass es Idrissou im Sommer aus dem beschaulichen Breisgau wegzog. Doch es rief nicht etwa die große Fußballbühne - in der Zwischenzeit wurde ein angebliches Interesse von Schalke 05 kolportiert - nein, der Herr landete bei den doch eher provinziellen Gladbachern. Die letzte, aber entscheidende Fußnote an dieser sehr witzigen Geschichte folgt nun:
Freiburg ist nach Beendigung der Hinrunde Sechster, hat nur fünf Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Rang. Gladbach hingegen hinkt mittlerweile mit 23 Zählern hinterher. Als Tabellenletzter.
Dienstag, 21. Dezember 2010
Dienstag, 23. November 2010
Monogamie enttäuscht dich nie
Horny Mike tat es mal wieder zuhause! Welch unwirkliche Szenen spielten sich am Samstag in der Fußballkneipe des Vertrauens ab, als in der Nachspielzeit der guten, alten Sky-Samstagskonferenz der Torschrei aus Hannover ertönte. Wie muss es sich nur live im Stadion angefühlt haben? Es war das Siegtor gefallen, für 96.
"Die gewinnen schon wieder?", schießt es einem im ersten Moment durch den Kopf. Und dann - wie aus dem Nichts - erscheint ER überlebensgroß auf der Leinwand. Der Torschütze heißt tatsächlich Mike Hanke! Der Held unserer Jugend, der WM-Teilnehmer 06 (sic!), der Aussortierte, der Abgeschriebene, der Verstoßene, der Lebemann, der... nunja, Umtriebige, der Eiskalte. Die Tormaschine! Jubel brandet auf, die ganze Kneipe tobt, Stühle und Bierbecher segeln quer durch den Raum. Fremde, schlecht frisierte Männer liegen sich in den Armen, die dicke Bedienung schlägt lustige Purzelbäume... doch halt! Das ausgestoßene Adrenalin scheint meine Sinne zu betäuben.
Nach einigen Sekunden völliger Extase komme ich zu mir und realisiere, dass ich im gut gefüllten Saal mit mittlerweile gut gefüllten Gästen doch der Einzige bin, der die Arme hysterisch nach oben reißt und ein langgezogenes "EEEE!! MIKE!!!!!!" in die Welt, die ich sodann auch kollektiv umarmen möchte, hinaus trägt. Niemand außer mir ist aufgesprungen, niemand sonst kann sich für diesen epischen Moment erwärmen. Ich bin nicht in Hannover. Ich verstehe das in diesem Moment nicht und möchte die Anwesenden schütteln, aus ihrer Trance erwecken. Freue mich dann aber doch lieber allein weiter. Die Gesichtsausdrücke schwanken mittlerweile zwischen Unverständnis, Mitleid und Kopfschütteln. Aber das ist egal. Der sympathischste Ehebrecher seit JFK hat wieder zugeschlagen. Zur Abwechslung bestritt er seit langer Zeit mal kein "Auswärtsspiel". Hanke beglückte einfach den eigenen Anhang. So schön kann Treue sein.
"Die gewinnen schon wieder?", schießt es einem im ersten Moment durch den Kopf. Und dann - wie aus dem Nichts - erscheint ER überlebensgroß auf der Leinwand. Der Torschütze heißt tatsächlich Mike Hanke! Der Held unserer Jugend, der WM-Teilnehmer 06 (sic!), der Aussortierte, der Abgeschriebene, der Verstoßene, der Lebemann, der... nunja, Umtriebige, der Eiskalte. Die Tormaschine! Jubel brandet auf, die ganze Kneipe tobt, Stühle und Bierbecher segeln quer durch den Raum. Fremde, schlecht frisierte Männer liegen sich in den Armen, die dicke Bedienung schlägt lustige Purzelbäume... doch halt! Das ausgestoßene Adrenalin scheint meine Sinne zu betäuben.
Nach einigen Sekunden völliger Extase komme ich zu mir und realisiere, dass ich im gut gefüllten Saal mit mittlerweile gut gefüllten Gästen doch der Einzige bin, der die Arme hysterisch nach oben reißt und ein langgezogenes "EEEE!! MIKE!!!!!!" in die Welt, die ich sodann auch kollektiv umarmen möchte, hinaus trägt. Niemand außer mir ist aufgesprungen, niemand sonst kann sich für diesen epischen Moment erwärmen. Ich bin nicht in Hannover. Ich verstehe das in diesem Moment nicht und möchte die Anwesenden schütteln, aus ihrer Trance erwecken. Freue mich dann aber doch lieber allein weiter. Die Gesichtsausdrücke schwanken mittlerweile zwischen Unverständnis, Mitleid und Kopfschütteln. Aber das ist egal. Der sympathischste Ehebrecher seit JFK hat wieder zugeschlagen. Zur Abwechslung bestritt er seit langer Zeit mal kein "Auswärtsspiel". Hanke beglückte einfach den eigenen Anhang. So schön kann Treue sein.
Freitag, 12. November 2010
Der Antichrist
Früher war, als es noch das leckere Cheesy-Eis gab. Früher war, als Stürmer noch richtige Stürmer waren. Ian Rush, Ulf Kirsten, Olaf Marschall, Horst Hrubesch, Klaus Fischer, Stephane Chapuisat, Hans Krankl, Jan Koller, Gary Lineker. Richtige Fußballer eben. Respektiert, geachtet, bewundert, geliebt. Fußballer wie aus dem Bilderbuch.
Filippo "Pippo" Inzaghi hingegen ist keiner der beschriebenen Garde. Der Italiener ist höchstens ein lästiger Strafraumfloh, ein Gauner, ein Schummler. Ein Schuspieler, der im Strafraum fällt, sobald der Gegenspieler zu tief ausatmet. Der lammentiert, meckert, jammert. Der an der 16-Meter-Grenze herumlungert und wartet. Er stiehlt Tore wie ein Dieb. Clever zwar, aber irgendwie eklig. Dann doch lieber Carsten Jancker. Kein Kind auf dem Bolzplatz würde auf die Idee kommen und sagen es wäre Inzaghi. Messi, Eto’o, Cristiano Ronaldo, Edin Dzeko, ja, aber Filippo Inzaghi? Nein, niemals. Unvorstellbar. Das wäre peinlich. Niemand möchte so sein wie Inzaghi, niemand will sich seine Treffer so linkisch erstehlen, niemand möchte konsequent mit einem Fuß im Abseits lungern.
ManUtd-Trainer Alex Ferguson meinte einmal, Inzaghi müsse wohl in der Abseitsstellung geboren worden sein. Niemals traf der Nagel perfekter auf den Kopf. Inzaghi könnte vieles sein, Aushilfskellner in einer Münchener Eisdiele zum Beispiel, Schuhverkäufer auf dem Ku'Damm oder Platzanweiser in einem Reeperbahn-Kino in Hamburg. Weltklassestürmer passt einfach nicht. Eine Ironie des Schicksals, eine Verrücktheit des Fußballgottes. Er hat sich eben geirrt. Kann ja mal passieren. Dafür macht er ja bei Schalke seit über 50 Jahren vieles richtig. Und beim BVB zur Zeit (Danke nochmal und einen lieben Gruß!). Das Problem: Der Fußball-Fan - und die Betonung liegt hier eindeutig auf dem ersten Wort - muss diesen kleinen, aber schwerwiegenden Systemfehler Inzaghi ausbaden. Dieser Mann ist eine Ohrfeige für die Ikone Gerd Müller. Er ist eine Beleidigung für das Auge des Fernsehzuschauers.
Mal ehrlich, man will solche Typen nicht sehen. Inzaghi nervt. Ich will ruppige Kerle bewundern, die fighten, beißen, scheitern, schwitzen, leiden. Ehrliche Sportler halt, keine schauspielernden Weicheier. Und manchmal eben auch die Künste eines Ronaldo, eines Messi, eines Xavi. Selbst Ruud van Nistelrooy gefällt mir da besser, und der ist immerhin Holländer!
Machen kann man natürlich überhaupt nichts gegen Inzaghi. Der trifft. Immer. Immer aus einer Abseitsposition oder nach einem Foul am Gegenspieler. Immer. 90 Minuten rumstehen und dann wie aus dem Nichts zweimal zuschlagen. Dafür steht Filippo Inzaghi. So geschehen gerade in der vergangenen Woche beim Doppelpack gegen keinen geringeren als Real Madrid. Der Mann erschummelt sich also auch mit 37 noch regelmäßig die Tore, soso. Das ehrenwerte 11Freunde-Magazin nannte das treffend "Provokantes Gammeln an der Strafraumgrenze" bis der Ball kommt, und das ist so wahr. Jeder hasst ihn, seine Spielweise, seine Haare, seinen beschissenen italienischen Habitus.
Aber dann DAS: Kreuzbandriss! Saisonaus! Man muss kein großer Prophet sein, um vorauszusagen, dass es das wohl war mit der Karriere des italienischen Antichrists. In diesem Alter wird er sich nicht mehr auf das benötigte Topniveau hieven können. Obwohl, viel gelaufen ist der ja nie. Unter normalen Umständen wird man diesen schmierigen Betrüger also nicht mehr auf dem Platz sehen. Irgendwie ist es ja auch ein bisschen schade. Wir brauchen jetzt ein neues Feindbild Nummero Uno - naja, da haben die Italiener sicher noch was auf Lager. Und irgendwie hatte man ja immer auch ein bisschen Angst, wenn der Name Inzaghi in der Aufstellung auftauchte. Denn trotz ekelhafter Spielweise und professionellem Schauspieltum auf dem Platz, so war er doch letztlich auch eines: Eine verdammte Tormaschine.
Mach's gut, Pippo (mit anderthalb lachenden und 'nem halben weinenden Auge)!
Filippo "Pippo" Inzaghi hingegen ist keiner der beschriebenen Garde. Der Italiener ist höchstens ein lästiger Strafraumfloh, ein Gauner, ein Schummler. Ein Schuspieler, der im Strafraum fällt, sobald der Gegenspieler zu tief ausatmet. Der lammentiert, meckert, jammert. Der an der 16-Meter-Grenze herumlungert und wartet. Er stiehlt Tore wie ein Dieb. Clever zwar, aber irgendwie eklig. Dann doch lieber Carsten Jancker. Kein Kind auf dem Bolzplatz würde auf die Idee kommen und sagen es wäre Inzaghi. Messi, Eto’o, Cristiano Ronaldo, Edin Dzeko, ja, aber Filippo Inzaghi? Nein, niemals. Unvorstellbar. Das wäre peinlich. Niemand möchte so sein wie Inzaghi, niemand will sich seine Treffer so linkisch erstehlen, niemand möchte konsequent mit einem Fuß im Abseits lungern.
ManUtd-Trainer Alex Ferguson meinte einmal, Inzaghi müsse wohl in der Abseitsstellung geboren worden sein. Niemals traf der Nagel perfekter auf den Kopf. Inzaghi könnte vieles sein, Aushilfskellner in einer Münchener Eisdiele zum Beispiel, Schuhverkäufer auf dem Ku'Damm oder Platzanweiser in einem Reeperbahn-Kino in Hamburg. Weltklassestürmer passt einfach nicht. Eine Ironie des Schicksals, eine Verrücktheit des Fußballgottes. Er hat sich eben geirrt. Kann ja mal passieren. Dafür macht er ja bei Schalke seit über 50 Jahren vieles richtig. Und beim BVB zur Zeit (Danke nochmal und einen lieben Gruß!). Das Problem: Der Fußball-Fan - und die Betonung liegt hier eindeutig auf dem ersten Wort - muss diesen kleinen, aber schwerwiegenden Systemfehler Inzaghi ausbaden. Dieser Mann ist eine Ohrfeige für die Ikone Gerd Müller. Er ist eine Beleidigung für das Auge des Fernsehzuschauers.
Mal ehrlich, man will solche Typen nicht sehen. Inzaghi nervt. Ich will ruppige Kerle bewundern, die fighten, beißen, scheitern, schwitzen, leiden. Ehrliche Sportler halt, keine schauspielernden Weicheier. Und manchmal eben auch die Künste eines Ronaldo, eines Messi, eines Xavi. Selbst Ruud van Nistelrooy gefällt mir da besser, und der ist immerhin Holländer!
Machen kann man natürlich überhaupt nichts gegen Inzaghi. Der trifft. Immer. Immer aus einer Abseitsposition oder nach einem Foul am Gegenspieler. Immer. 90 Minuten rumstehen und dann wie aus dem Nichts zweimal zuschlagen. Dafür steht Filippo Inzaghi. So geschehen gerade in der vergangenen Woche beim Doppelpack gegen keinen geringeren als Real Madrid. Der Mann erschummelt sich also auch mit 37 noch regelmäßig die Tore, soso. Das ehrenwerte 11Freunde-Magazin nannte das treffend "Provokantes Gammeln an der Strafraumgrenze" bis der Ball kommt, und das ist so wahr. Jeder hasst ihn, seine Spielweise, seine Haare, seinen beschissenen italienischen Habitus.
Aber dann DAS: Kreuzbandriss! Saisonaus! Man muss kein großer Prophet sein, um vorauszusagen, dass es das wohl war mit der Karriere des italienischen Antichrists. In diesem Alter wird er sich nicht mehr auf das benötigte Topniveau hieven können. Obwohl, viel gelaufen ist der ja nie. Unter normalen Umständen wird man diesen schmierigen Betrüger also nicht mehr auf dem Platz sehen. Irgendwie ist es ja auch ein bisschen schade. Wir brauchen jetzt ein neues Feindbild Nummero Uno - naja, da haben die Italiener sicher noch was auf Lager. Und irgendwie hatte man ja immer auch ein bisschen Angst, wenn der Name Inzaghi in der Aufstellung auftauchte. Denn trotz ekelhafter Spielweise und professionellem Schauspieltum auf dem Platz, so war er doch letztlich auch eines: Eine verdammte Tormaschine.
Mach's gut, Pippo (mit anderthalb lachenden und 'nem halben weinenden Auge)!
Mittwoch, 10. November 2010
Fußballernamen, vollständig
Oliver Rolf Kahn
Christian Werner Wörns
Lukas Josef Podolski
Wolfgang Felix Magath
Günter Theodor Netzer
Franz Anton Beckenbauer
Aloysius Paulus Maria van Gaal
Jürgen Norbert Klopp
Christian Werner Wörns
Lukas Josef Podolski
Wolfgang Felix Magath
Günter Theodor Netzer
Franz Anton Beckenbauer
Aloysius Paulus Maria van Gaal
Jürgen Norbert Klopp
Sonntag, 24. Oktober 2010
Meine Fußballwoche
Eingerahmt von den Partien Bayern München gegen die Übermannschaft aus Cluj und Bayer Leverkusen gegen Mainz 05 habe ich eine - nennen wir es fußballintensive - Woche mit vielen Live-Spielen hinter mir. Nachfolgend eine kleine Zusammenstellung:
Dienstag, 19.10.
Champions League: Bayern München - CFR Cluj 3:2, inklusive Nachberichte
insgesamt vier Stunden
Mittwoch, 20.10.
Champions League: FC Sch*lke 04 - Hapoel Tel Aviv 3:1, inklusive Nachberichte
insgesamt vier Stunden
Donnerstag, 21.10.
Europa League: Borussia Dortmund - Paris St. Germain 1:1
Europa League: PAOK Saloniki - Bayer Leverkusen 0:0, inklusive Nachberichte
insgesamt fünf Stunden
Freitag, 22.10.
2. Bundesliga: Freitags-Konferenz, u.a. Hertha BSC - Greuther Fürth 2:0
Bundesliga: Hamburger SV - Bayern München 0:0, inklusive Nachberichte
insgesamt viereinhalb Stunden
Samstag, 23.10.
Bundesliga: Hannover 96 - 1.FC Köln 2:1
Bundesliga: Sportschau
Primera Division: Real Saragossa - FC Barcelona 0:2
Primera Division: Real Madrid - Racing Santander 6:1
insgesamt sechs Stunden
Sonntag, 24.10.
2. Bundesliga, Sonntags-Konferenz, u.a. Duisburg - KSC 3:0
Bundesliga: Borussia Dortmund - TSG Hoffenheim 1:1
Bundesliga: Bayer Leverkusen - Mainz 05 0:1
Spieltagsnachberichte: Sky90
WDR: Bundesliga am Sonntag
insgesamt sechs Stunden
Macht unterm Strich innerhalb von sechs Tagen 29,5 Stunden Fußball am TV oder im Stadion. Nicht mit eingerechnet die Zeit im Büro, wo Fußball ja auch eine nicht gerade verschwindend geringe Rolle spielt.
Ich frage mich, wie andere Menschen noch Zeit für einen Partner finden.
Dienstag, 19.10.
Champions League: Bayern München - CFR Cluj 3:2, inklusive Nachberichte
insgesamt vier Stunden
Mittwoch, 20.10.
Champions League: FC Sch*lke 04 - Hapoel Tel Aviv 3:1, inklusive Nachberichte
insgesamt vier Stunden
Donnerstag, 21.10.
Europa League: Borussia Dortmund - Paris St. Germain 1:1
Europa League: PAOK Saloniki - Bayer Leverkusen 0:0, inklusive Nachberichte
insgesamt fünf Stunden
Freitag, 22.10.
2. Bundesliga: Freitags-Konferenz, u.a. Hertha BSC - Greuther Fürth 2:0
Bundesliga: Hamburger SV - Bayern München 0:0, inklusive Nachberichte
insgesamt viereinhalb Stunden
Samstag, 23.10.
Bundesliga: Hannover 96 - 1.FC Köln 2:1
Bundesliga: Sportschau
Primera Division: Real Saragossa - FC Barcelona 0:2
Primera Division: Real Madrid - Racing Santander 6:1
insgesamt sechs Stunden
Sonntag, 24.10.
2. Bundesliga, Sonntags-Konferenz, u.a. Duisburg - KSC 3:0
Bundesliga: Borussia Dortmund - TSG Hoffenheim 1:1
Bundesliga: Bayer Leverkusen - Mainz 05 0:1
Spieltagsnachberichte: Sky90
WDR: Bundesliga am Sonntag
insgesamt sechs Stunden
Macht unterm Strich innerhalb von sechs Tagen 29,5 Stunden Fußball am TV oder im Stadion. Nicht mit eingerechnet die Zeit im Büro, wo Fußball ja auch eine nicht gerade verschwindend geringe Rolle spielt.
Ich frage mich, wie andere Menschen noch Zeit für einen Partner finden.
Montag, 18. Oktober 2010
Unglaubliche Wochen im Pott
Ja, der Verfasser dieses Blogs lebt noch. Nach ereignisreichen Wochen kommt er auch mal wieder mit einem Post um die Ecke.
Alle BVB-Fans verleben momentan die schönsten Fußballwochen seit... ja, seit der letzten Meisterschaft anno 2002. Es macht momentan einfach unglaublich viel Spaß, dieser jungen (Durchschnittsalter um die 22!) Truppe bei ihren mittlerweile auch überaus erfolgreichen Vollgas-Veranstaltungen zuzuschauen. Zwischenstand nach elf Pflichtspielen der zugegebenermaßen noch jungen Saison 2010/11: Neun Siegen stehen lediglich zwei Niederlagen gegenüber. Und auch die ersten Auftritte auf internationaler Ebene seit über fünf Jahren; ein an Dramatik und Spannung kaum zu überbietender 4:3-Sieg in Lviv sowie die höchst unverdiente und ungerechte Niederlage gegen das europäische Schwergewicht FC Sevilla ließen unterm Strich nur ein Fazit zu: Hier wächst gerade just in diesem Moment etwas Großes zusammen. Und sympathisch sind die Jungs auch noch:
So zum Beispiel der gute Neven, der die Busankunft in Dortmund nach dem grandiosen Derby-Sieg Auf Schalke einfach mal mit dem Handy festhielt und den Spaß dann auch noch bei Youtube hochlud. Grandios auch, wie die vermeintlich abgehobenen Millionarios gemeinsam mit ihren Fans feiern und singen. Stichwort: "Sind da auch Frauen dabei?"
Teil 1:
Teil 2:
Hier ein Videos von den SCHWATZGELB-Jungs bei der Busankunft und danach:
Last but not least der Trainer. Jürgen Klopp ist einfach ein geiler Typ und dazu auch noch absoluter Fachmann. Klopp bringt die Jungs auf Touren und ist nebenbei für jeden Spaß zu haben. Klopp trifft Klopp: "Ach übrigens: Ich lese die Zeitung nicht." Großartig!
Ach ja: Die Bayern wurden 2:0 geschlagen. Und auch nach der Länderspielpause will die Erfolgswelle einfach nicht brechen - die Jungs reiten einfach auf ihr weiter: 2:1 durch ein wahnsinniges Finish in Köln. Damit verbunden die Tabellenführung. Nach exakt 3087 Tagen mal wieder.
Ich rate allen BVB-Anhängern: Zurück lehnen, genießen. Und vor allem: Nicht größenwahnsinnig werden! :-)
Alle BVB-Fans verleben momentan die schönsten Fußballwochen seit... ja, seit der letzten Meisterschaft anno 2002. Es macht momentan einfach unglaublich viel Spaß, dieser jungen (Durchschnittsalter um die 22!) Truppe bei ihren mittlerweile auch überaus erfolgreichen Vollgas-Veranstaltungen zuzuschauen. Zwischenstand nach elf Pflichtspielen der zugegebenermaßen noch jungen Saison 2010/11: Neun Siegen stehen lediglich zwei Niederlagen gegenüber. Und auch die ersten Auftritte auf internationaler Ebene seit über fünf Jahren; ein an Dramatik und Spannung kaum zu überbietender 4:3-Sieg in Lviv sowie die höchst unverdiente und ungerechte Niederlage gegen das europäische Schwergewicht FC Sevilla ließen unterm Strich nur ein Fazit zu: Hier wächst gerade just in diesem Moment etwas Großes zusammen. Und sympathisch sind die Jungs auch noch:
So zum Beispiel der gute Neven, der die Busankunft in Dortmund nach dem grandiosen Derby-Sieg Auf Schalke einfach mal mit dem Handy festhielt und den Spaß dann auch noch bei Youtube hochlud. Grandios auch, wie die vermeintlich abgehobenen Millionarios gemeinsam mit ihren Fans feiern und singen. Stichwort: "Sind da auch Frauen dabei?"
Teil 1:
Teil 2:
Hier ein Videos von den SCHWATZGELB-Jungs bei der Busankunft und danach:
Last but not least der Trainer. Jürgen Klopp ist einfach ein geiler Typ und dazu auch noch absoluter Fachmann. Klopp bringt die Jungs auf Touren und ist nebenbei für jeden Spaß zu haben. Klopp trifft Klopp: "Ach übrigens: Ich lese die Zeitung nicht." Großartig!
Ach ja: Die Bayern wurden 2:0 geschlagen. Und auch nach der Länderspielpause will die Erfolgswelle einfach nicht brechen - die Jungs reiten einfach auf ihr weiter: 2:1 durch ein wahnsinniges Finish in Köln. Damit verbunden die Tabellenführung. Nach exakt 3087 Tagen mal wieder.
Ich rate allen BVB-Anhängern: Zurück lehnen, genießen. Und vor allem: Nicht größenwahnsinnig werden! :-)
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BVB,
Derbysieger,
Hummels,
Klopp,
Schwatzgelb,
Subotic
Steht auf, wenn ihr Sizilianer seid!
Ein Wunder geschieht in Palermo. Und wir dürfen dabei sein.
Ob die Mafia wohl auch da ihre Finger im Spiel hat?
Ob die Mafia wohl auch da ihre Finger im Spiel hat?
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