Eingerahmt von den Partien Bayern München gegen die Übermannschaft aus Cluj und Bayer Leverkusen gegen Mainz 05 habe ich eine - nennen wir es fußballintensive - Woche mit vielen Live-Spielen hinter mir. Nachfolgend eine kleine Zusammenstellung:
Dienstag, 19.10.
Champions League: Bayern München - CFR Cluj 3:2, inklusive Nachberichte
insgesamt vier Stunden
Mittwoch, 20.10.
Champions League: FC Sch*lke 04 - Hapoel Tel Aviv 3:1, inklusive Nachberichte
insgesamt vier Stunden
Donnerstag, 21.10.
Europa League: Borussia Dortmund - Paris St. Germain 1:1
Europa League: PAOK Saloniki - Bayer Leverkusen 0:0, inklusive Nachberichte
insgesamt fünf Stunden
Freitag, 22.10.
2. Bundesliga: Freitags-Konferenz, u.a. Hertha BSC - Greuther Fürth 2:0
Bundesliga: Hamburger SV - Bayern München 0:0, inklusive Nachberichte
insgesamt viereinhalb Stunden
Samstag, 23.10.
Bundesliga: Hannover 96 - 1.FC Köln 2:1
Bundesliga: Sportschau
Primera Division: Real Saragossa - FC Barcelona 0:2
Primera Division: Real Madrid - Racing Santander 6:1
insgesamt sechs Stunden
Sonntag, 24.10.
2. Bundesliga, Sonntags-Konferenz, u.a. Duisburg - KSC 3:0
Bundesliga: Borussia Dortmund - TSG Hoffenheim 1:1
Bundesliga: Bayer Leverkusen - Mainz 05 0:1
Spieltagsnachberichte: Sky90
WDR: Bundesliga am Sonntag
insgesamt sechs Stunden
Macht unterm Strich innerhalb von sechs Tagen 29,5 Stunden Fußball am TV oder im Stadion. Nicht mit eingerechnet die Zeit im Büro, wo Fußball ja auch eine nicht gerade verschwindend geringe Rolle spielt.
Ich frage mich, wie andere Menschen noch Zeit für einen Partner finden.
Sonntag, 24. Oktober 2010
Montag, 18. Oktober 2010
Unglaubliche Wochen im Pott
Ja, der Verfasser dieses Blogs lebt noch. Nach ereignisreichen Wochen kommt er auch mal wieder mit einem Post um die Ecke.
Alle BVB-Fans verleben momentan die schönsten Fußballwochen seit... ja, seit der letzten Meisterschaft anno 2002. Es macht momentan einfach unglaublich viel Spaß, dieser jungen (Durchschnittsalter um die 22!) Truppe bei ihren mittlerweile auch überaus erfolgreichen Vollgas-Veranstaltungen zuzuschauen. Zwischenstand nach elf Pflichtspielen der zugegebenermaßen noch jungen Saison 2010/11: Neun Siegen stehen lediglich zwei Niederlagen gegenüber. Und auch die ersten Auftritte auf internationaler Ebene seit über fünf Jahren; ein an Dramatik und Spannung kaum zu überbietender 4:3-Sieg in Lviv sowie die höchst unverdiente und ungerechte Niederlage gegen das europäische Schwergewicht FC Sevilla ließen unterm Strich nur ein Fazit zu: Hier wächst gerade just in diesem Moment etwas Großes zusammen. Und sympathisch sind die Jungs auch noch:
So zum Beispiel der gute Neven, der die Busankunft in Dortmund nach dem grandiosen Derby-Sieg Auf Schalke einfach mal mit dem Handy festhielt und den Spaß dann auch noch bei Youtube hochlud. Grandios auch, wie die vermeintlich abgehobenen Millionarios gemeinsam mit ihren Fans feiern und singen. Stichwort: "Sind da auch Frauen dabei?"
Teil 1:
Teil 2:
Hier ein Videos von den SCHWATZGELB-Jungs bei der Busankunft und danach:
Last but not least der Trainer. Jürgen Klopp ist einfach ein geiler Typ und dazu auch noch absoluter Fachmann. Klopp bringt die Jungs auf Touren und ist nebenbei für jeden Spaß zu haben. Klopp trifft Klopp: "Ach übrigens: Ich lese die Zeitung nicht." Großartig!
Ach ja: Die Bayern wurden 2:0 geschlagen. Und auch nach der Länderspielpause will die Erfolgswelle einfach nicht brechen - die Jungs reiten einfach auf ihr weiter: 2:1 durch ein wahnsinniges Finish in Köln. Damit verbunden die Tabellenführung. Nach exakt 3087 Tagen mal wieder.
Ich rate allen BVB-Anhängern: Zurück lehnen, genießen. Und vor allem: Nicht größenwahnsinnig werden! :-)
Alle BVB-Fans verleben momentan die schönsten Fußballwochen seit... ja, seit der letzten Meisterschaft anno 2002. Es macht momentan einfach unglaublich viel Spaß, dieser jungen (Durchschnittsalter um die 22!) Truppe bei ihren mittlerweile auch überaus erfolgreichen Vollgas-Veranstaltungen zuzuschauen. Zwischenstand nach elf Pflichtspielen der zugegebenermaßen noch jungen Saison 2010/11: Neun Siegen stehen lediglich zwei Niederlagen gegenüber. Und auch die ersten Auftritte auf internationaler Ebene seit über fünf Jahren; ein an Dramatik und Spannung kaum zu überbietender 4:3-Sieg in Lviv sowie die höchst unverdiente und ungerechte Niederlage gegen das europäische Schwergewicht FC Sevilla ließen unterm Strich nur ein Fazit zu: Hier wächst gerade just in diesem Moment etwas Großes zusammen. Und sympathisch sind die Jungs auch noch:
So zum Beispiel der gute Neven, der die Busankunft in Dortmund nach dem grandiosen Derby-Sieg Auf Schalke einfach mal mit dem Handy festhielt und den Spaß dann auch noch bei Youtube hochlud. Grandios auch, wie die vermeintlich abgehobenen Millionarios gemeinsam mit ihren Fans feiern und singen. Stichwort: "Sind da auch Frauen dabei?"
Teil 1:
Teil 2:
Hier ein Videos von den SCHWATZGELB-Jungs bei der Busankunft und danach:
Last but not least der Trainer. Jürgen Klopp ist einfach ein geiler Typ und dazu auch noch absoluter Fachmann. Klopp bringt die Jungs auf Touren und ist nebenbei für jeden Spaß zu haben. Klopp trifft Klopp: "Ach übrigens: Ich lese die Zeitung nicht." Großartig!
Ach ja: Die Bayern wurden 2:0 geschlagen. Und auch nach der Länderspielpause will die Erfolgswelle einfach nicht brechen - die Jungs reiten einfach auf ihr weiter: 2:1 durch ein wahnsinniges Finish in Köln. Damit verbunden die Tabellenführung. Nach exakt 3087 Tagen mal wieder.
Ich rate allen BVB-Anhängern: Zurück lehnen, genießen. Und vor allem: Nicht größenwahnsinnig werden! :-)
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Steht auf, wenn ihr Sizilianer seid!
Ein Wunder geschieht in Palermo. Und wir dürfen dabei sein.
Ob die Mafia wohl auch da ihre Finger im Spiel hat?
Ob die Mafia wohl auch da ihre Finger im Spiel hat?
Donnerstag, 19. August 2010
Dienstag, 10. August 2010
Torjubel mal anders, #3
Und da sind sie wieder, die isländischen Jungs von der Jubelbrigade. Diesmal versuchen sie sich als menschliches Fahrrad. Und wieder kann man nur den Hut ziehen. Chapeau!
Mittwoch, 28. Juli 2010
Halldor Orri aka "The Salmon"
Oh, schon drei Wochen vergangen seit dem Endspiel der Weltmeisterschaft. Alles in allem war es doch ein rundes Turnier. Ließ es sich zunächst gemächlich an, gewann die WM nach und nach an Fahrt. Gespickt mit grandiosen Fehlleistungen der Torhüter, nicht gegebenen Treffern für die Engländer, einem frühzeitig nach Hause geschickten Diego Maradona und nicht zuletzt dem berauschenden Auftritt unserer Jungs bleiben die vier Wochen Südafrika doch auf jeden Fall in Erinnerung. An dieser Stelle möchte ich auch meinen ausdrücklichen Dank an das Organisationskommitee der Tour de France richten, die mir einen nahtlosen Übergang von WM zur Frankreichrundfahrt gestatteten. Die nächsten drei spannenden, spektakulären Sportwochen waren dadurch gesichert. Und die gute Nachricht ist: Ganz bald ist auch wieder Bundesliga. Und DFB-Pokal. Und Europa League (plus Quali).
In anderen Ligen Europas wurde der Spielbetrieb übrigens schon wieder aufgenommen. Wer erinnert sich nicht gern an den grandiosen Torjubel der Dänen aus Nordsjælland? Nun setzen die Spieler der Mannschaft aus Stjarnan, Island auf unglaublich kreative Weise noch einen drauf und korrigieren die Messlatte für das Zelebrieren von Toren ganz nebenbei um gefühlte zwei Meter nach oben. Groß.
In anderen Ligen Europas wurde der Spielbetrieb übrigens schon wieder aufgenommen. Wer erinnert sich nicht gern an den grandiosen Torjubel der Dänen aus Nordsjælland? Nun setzen die Spieler der Mannschaft aus Stjarnan, Island auf unglaublich kreative Weise noch einen drauf und korrigieren die Messlatte für das Zelebrieren von Toren ganz nebenbei um gefühlte zwei Meter nach oben. Groß.
Samstag, 3. Juli 2010
Wer rasiert, verliert.
Tja, was schreibt man nun? Diese Mannschaft lässt einen sprachlos zurück. Wie in Trance taumelt man durch den Samstag Abend und fragt sich, ob diese Glückseligkeit wirklich wahr sein kann. Man erwacht am Tag danach - und findet doch keine Worte für das, was unser Team da gegen die Argentinier auf den heiligen Rasen gezaubert hat. Man möchte weinen vor Freude, aber Weltmeister sind wir ja noch nicht und das wär dann doch etwas zu viel des Guten.
Das letzte Mal, dass mir ein Fußballspiel die Tränen in die Augen trieb, war das so unglücklich verlorene WM-Finale 2002. Ronaldo, du Arsch. Und deine Frisur war auch scheiße. Was bleibt? Jegliche Superlativen wurden in den letzten Tagen ausführlichst bedient. Ich kann euch nur raten, diese wundervollen Tage zu genießen. Sollte diese unfassbare Geschichte am Mittwoch ein Ende finden, braucht jedoch niemand traurig zu sein. Unser Team macht uns stolz. Normalerweise bin ich mit solchen Formulierungen sehr vorsichtig, denn stolz machen sollten einen doch zunächst mal eigene Leistungen, Errungenschaften oder derer nahe stehender Menschen. Zur Zeit allerdings darf man durchaus mal stolz sein. Was 2006 noch zum Märchen verklärt wurde, hat sich mittlerweile tatsächlich als eben solches entpupt. Die internationalen Pressestimmen zu den Leistungen unserer Elf gehen doch runter wie Öl - und ich bin mit Sicherheit nicht der einzige, dem es so ergeht.
Nach dem schon grandiosen 4:1 gegen England entschied ich mich - benebelt vom Siegesrausch - mir so lange den Bart stehen zu lassen, bis Jogis Jungs ausscheiden. Das ist mittlerweile neun Tage her. Zugegeben, ich hab nicht damit gerechnet, dass wir so weit kommen. Mittlerweile sehe ich auch echt scheiße aus und es kratzt unglaublich. Aber das ist es mir wert. Und ich hab verdammt nochmal nicht vor, in den nächsten fünf Tagen zur Klinge zu greifen. Machts noch einmal, Jungs!
Das letzte Mal, dass mir ein Fußballspiel die Tränen in die Augen trieb, war das so unglücklich verlorene WM-Finale 2002. Ronaldo, du Arsch. Und deine Frisur war auch scheiße. Was bleibt? Jegliche Superlativen wurden in den letzten Tagen ausführlichst bedient. Ich kann euch nur raten, diese wundervollen Tage zu genießen. Sollte diese unfassbare Geschichte am Mittwoch ein Ende finden, braucht jedoch niemand traurig zu sein. Unser Team macht uns stolz. Normalerweise bin ich mit solchen Formulierungen sehr vorsichtig, denn stolz machen sollten einen doch zunächst mal eigene Leistungen, Errungenschaften oder derer nahe stehender Menschen. Zur Zeit allerdings darf man durchaus mal stolz sein. Was 2006 noch zum Märchen verklärt wurde, hat sich mittlerweile tatsächlich als eben solches entpupt. Die internationalen Pressestimmen zu den Leistungen unserer Elf gehen doch runter wie Öl - und ich bin mit Sicherheit nicht der einzige, dem es so ergeht.
Nach dem schon grandiosen 4:1 gegen England entschied ich mich - benebelt vom Siegesrausch - mir so lange den Bart stehen zu lassen, bis Jogis Jungs ausscheiden. Das ist mittlerweile neun Tage her. Zugegeben, ich hab nicht damit gerechnet, dass wir so weit kommen. Mittlerweile sehe ich auch echt scheiße aus und es kratzt unglaublich. Aber das ist es mir wert. Und ich hab verdammt nochmal nicht vor, in den nächsten fünf Tagen zur Klinge zu greifen. Machts noch einmal, Jungs!
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