...die gibt's gar nicht.
Solche Geschichten schreibt nur der Fußball. Am gestrigen Abend stieg in Frankreich das Spiel um den Supercup - Vorjahres-Champion Lille traf hier auf Pokalsieger Olympique Marseille. In den ersten 70 Minuten ein ganz normales Spiel, der Meister führte 2:0 und befand sich auf dem besten Wege, das Ding sicher nach Hause zu schaukeln. Doch was dann geschah, war schier unglaublich:
Marseilles Anschlusstreffer in der 72. Minute konterte Lille postwendend mit dem dritten Treffer durch den letztjährigen Torschützenkönig Moussa Sow. Die Messe schien gelesen, zumal bis zur 85. Minute nichts weiter passieren sollte. Dann jedoch kam Marseille noch einmal heran und verkürzte durch einen Distanzschuss Jeremy Morels auf 2:3. Dem Ausgleich in der 87. folgte dann, als wäre das des Spektakels nicht schon genug, in der zweiten Minute der Nachspielzeit auch noch die Führung für OM, nachdem Andre Ayew im Strafraum umgerissen wurde.
Man ahnt es, Lille kam noch einmal zurück und erzielte wiederum postwendend das 4:4 (90+3). Spätestens jetzt hatte sich alles schon die Verlängerung eingestellt, doch wiederum ein Elfmeter sollte für den Blattschuss sorgen: Der Ghanaer Andre Ayew jagte den finalen Strafstoß ins Netz. 5:4 für OM, Fassungslosigkeit bei Meister Lille.
Spiele gibt's...
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