Montag, 5. April 2010

ManU vs. Man United vs. United

Ohne hier zu oberlehrerhaft rüber kommen zu wollen, möchte ich an dieser Stelle mit dem - gerade in Deutschland weit verbreiteten - Irrglauben aufräumen, die Bezeichnung "ManU" für das Team von Manchester United wäre eine korrekte Verniedlichung oder ein Spitzname für Sir Alex' Truppe. Die Bezeichnung "ManU" ist auf der Insel ein sehr böser Schmähname für den Club. Dieser entstand infolge der Flugzeugkatastrophe von 1958, bei der sieben United-Spieler ums Leben kamen. Fans anderer britischer Vereine entwickelten in den Monaten nach der Tragödie bitterböse Gesänge, in denen das englische Wort "manure" (zu deutsch: Dünger, Mist) als respektlose Beleidigung eingesetzt wurde, um die Toten von München zu verhöhnen. Die klangliche Nähe des Wortes "manure" ließ somit im Laufe der Jahre die Bezeichnung "ManU" zu einem Schimpfwort verkommen, dass sich interessanterweise fast nur in Deutschland als Kurzform für den Verein durchsetzte.

Also, an alle zukünftigen Insel-Touristen: Sprichst du bei unseren guten Freunden von "ManU", könnte es Probleme geben. "United" oder "Man United" hingegen ist dem gemeinen Fußballfan geläufig und wird ein jeder verstehen. Klingt ja auch viel schöner.

Donnerstag, 1. April 2010

Montag, 29. März 2010

Throwback: Die gute alte Zeit

Ja, diese Kombo war anno 2000 schuld daran, dass ich damit begann, gute deutsche Rap-Musik zu hören - und bis heute drauf hängen geblieben bin. Danke Samy! Zur Erinnerung mein absoluter Favorit - bis heute:



Anbei: Den Klassiker "Deluxe Soundsystem" gibts mittlerweile für grandiose 5,97€ bei Ämäsn.

Sonntag, 28. März 2010

Robben verletzt – nicht

"Robben ist eigentlich nicht verletzt, aber sein Muskel ist müde."
Gute Nacht wünscht Louis van Gaal.

Mittwoch, 24. März 2010

Pocher vs. Lorant

Zumeist überspannt der Kollege Pocher den Bogen zu sehr und ich kann über seine Dreistigkeiten nicht so wirklich herzhaft lachen, aber was er hier mit Kulttrainer Werner Lorant veranstaltet, finde ich schon sehr witzig. Nicht gerade subtil - hier funktioniert es allerdings wunderbar.

Mittwoch, 3. März 2010

"Steck dein Gesicht direkt in den Rasenmäher"

Back in the days, 2005, trat der Künstler Eko Fresh durch diesen Track eine Lawine in der deutschen HipHop-Szene los. Gebeutelt durch (teils selbst verschuldete) zahllose Anfeindungen veröffentlichte er einen Song, der kein gutes Haar an nahezu der gesamten damals relevanten deutschen HipHop-Szene ließ. Der Song beinhaltete Angriffe gegen u.a. Sido, Bushido, Fler, Kool Savas und dessen gesamter Optik Crew sowie Illmat!c. Sein vormaliger Mentor Kool Savas war ob der persönlichen Angriffe natürlich not amused und antwortete mit dem wahrscheinlich besten deutschen Rap-Song, der jemals das Tageslicht erblickte. Auch diverse andere Rapper wie Ercandize, Illmat!c (Anspieltipp!), Fler oder MC René nahmen in Folge der Ereignisse Tracks zum Thema auf.

2005 waren Eko und Savas beide bei der BMG gesignt. Savas nahm neben dem schon vernichtenden "Urteil" noch einen zweiten Song auf, den "Untergang". Die Plattenfirma jedoch, so damals kolportiert, verhinderte die Veröffentlichung, was den King of Rap jedoch nicht davon abhalten sollte, den Song zumindest live zu performen. Zu sehen hier: "Du bist nicht wirklich hart wie ein Halbsteifer - Optik Army, die HipHop-Version der Al Quaida." Bääääm, ins Gesicht. Schade, Eko. O.o

Dienstag, 2. März 2010

Check!

Jeden Dienstag vorm Kicken in Gehrden das gleiche Schauspiel: Überschäumende Wiedersehensfreude bei allen sportbegeisterten, untalentierten, o-beinigen Endzwanzigern, die einmal in der Woche versuchen, ihrem großen Idol Mike Hanke nachzueifern. Ich habe einfach mal die Kamera drauf gehalten, als sich die Kollegen Milkyway (in blau) und Perlenhahn (der andere) in typischer Hannover-Linden-Art begrüßen: